Gefühlt ist sie immer nicht da, zu wenig davon hat jeder, sagt man immerhin und zu schnell verrinnt sie, die Zeit. Alles muss schnell gehen, vieles ist zu schnell vorbei, maches soll ewig dauern, anderes nie beginnen. Das Schönste und Teuerste was man jemandem geben kann ist etwas der eigenen Zeit. Schön, wenn Sekunden plötzlich [...]

Gefühlt ist sie immer nicht da, zu wenig davon hat jeder, sagt man immerhin und zu schnell verrinnt sie, die Zeit.

Alles muss schnell gehen, vieles ist zu schnell vorbei, maches soll ewig dauern, anderes nie beginnen.
Das Schönste und Teuerste was man jemandem geben kann ist etwas der eigenen Zeit.

Schön, wenn Sekunden plötzlich zu gefühlten Stunden werden, wenn man Momente zu Ewigkeiten ausdehnen kann.

Nicht immer gelingt es, doch es gibt diese Situationen, in denen die Zeit plötzlich langsamer verstreichen zu scheint, ja fast anhält. Man ist nicht mehr gebunden an dem Moment, sondern gebunden in der eigenen Lust, gefesselt durch die fliessenden Emotionen, die durch diese Momente befreit werden.

Man beginnt die Augenblicke  zu Äonen auszuweiten, in denen die Seile die Lust entfesseln, sie befreit und sogar noch ins Unermessliche erweitert.  Die Stille scheint erfüllt von wohligen Klängen, die alleine im inneren Selbst zu hören sind. Es scheint als sei der Raum verschwunden, alles ausserhalb der Armreichweite ist verschwunden, die Seile scheinen aus dem Nirgendwo zu kommen. Doch vermitteln sie das Gefühl von tiefer Lust, feuriger Begierde und sinnlicher Geborgenheit.

Jeder Zentimeter brennt verlangend auf der weichen Haut, drückt gefühlvoll auf den warmen Körper, lässt eiskalten Schauer des Verlangens entstehen. Die Momente reihen sich an einandern, werden zu einem ganzen, in dem der Trubel der Gefühle nur noch durch die feste Fesselung gehalten wird. Es geleicht einem Fall, in dem man fest gehalten wird und sich gerne dem was kommt ergiebt…

 

Parson



Posted: 2010-11-07 21:24:39

Ver fuente original del artículo