Nähe ist etwas Schönes, vor allem, wenn sie einem jemand fast Unbekanntes gewährt. Beim Fesseln geht es um Vertrauen, um Berührung und um Emotionen.

Nähe ist etwas Schönes, vor allem, wenn sie einem jemand fast Unbekanntes gewährt. Beim Fesseln geht es um Vertrauen, um Berührung und um Emotionen. Wenn ich jemanden fessel, dann muss sich mein Fesselpartner geborgen fühlen, mir von Grund auf vertrauen.

Das ist nicht immer einfach und manchmal geht es gar nicht. Doch es gibt Momente und Menschen, bei denen klappt dies auf Anhieb. Ich bin froh, dass dies bei maYara der Fall war.

Es war ein geplantes Shooting mit Jörg Oestreich , es war lange verabredet. Das heisst, ich hatte Zeit mich drauf vorzubereiten, doch das ist nicht immer so einfach; man muss mit seinem Fesselpartner vorher die Möglichkeit haben, sich auszutauschen. Zu erfahren, was sie verbindet mit Bondage, was es für sie ist, was es für sie aussagt, ist mir sehr wichtig. Ich muss wissen, ob Erfahrungen da sind, was ich bei maYara im Voraus wusste, denn sie hat viele bekannte und berühmte Seile gespürt. Das ist natürlich sehr von Vorteil, im ersten Moment, doch natürlich auch schon ein wenig Prüfung für mich. Denn, auch wenn man es sich nicht immer vor Augen führt, man fesselt auf dem „Feld“, maYara mag mir diesen Ausdruck verzeihen, von wirklichen Könnern. Es sind Menschen, die seit Jahren das Seil führen und genau wissen, was sie tun. Auf die Stufe stell ich mich nicht, eher verneige ich mich vor ihrem Können.

Doch auch unser Projekt war nicht einfach daher gefesselt, es gab bestimmte Vorstellungen, welche die Ergebnisse der Bilder erfüllen sollten. Ein Teil sollte natürlich Outdoor passieren, denn die Förde ist nun mal ein toller Hintergrund für schöne Bilder.

So waren wir dann auch am Strand und ich stand mit nackten Füssen im Wasser, um die Seile zu einem schönen Gefühl auf maYaras Haut werden zu lassen. Die Nähe, über die ich gesprochen habe, entwickelte sich mit jedem Zentimeter weiter. Es war wundervoll, die tolle Umgebung, das schöne Wetter, das Wasser, das meine Füsse umspülte und auch die Steine, die meine Fusssohlen pieksten. Das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde, war spürbar und es beflügelte mich. Seht her, was dort entstanden ist:

 

 

 

 

 

Ich bin froh, dass wir genau dieses Gefühl am zweiten Tag fortführen konnten und diese wirklich tollen Bilder entstanden sind.

 

 

 

Aber noch mehr freu ich mich, einen besonderen Menschen kennengelernt zu haben und diese Nähe erfahren zu dürfen, das Vertrauen.

Vielen Dank dafür!

 

Parson



Posted: 2010-09-08 22:30:03

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